#4 Wenn Freundschaft trägt & gemeinsames Engagement entsteht

Shownotes

Hinweis: In unserem Podcast sprechen wir über sensible und teilweise emotionale Themen. Hört gern in eurem eigenen Tempo und achtet gut auf euch.

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00:00:03: Kommen wir aus so einer Generation, da ist Krebs totes Urteil.

00:00:07: Die Frage habe ich mir natürlich auch selber gestellt, wie kann ich mich einbringen in den Vereinen?

00:00:12: Ich dachte, ich mach da mal mit.

00:00:14: Dann war das aber so ganz schnell klar, dass es einfach ein Teil meines Lebens wird.

00:00:18: Also mein Geschäft ist ich mit dem Thema Krebs und mich persönlich.

00:00:22: Ich lerne auch viel dazu.

00:00:23: Man lernt eben auch miteinander umzugehen und auf Menschen zu achten.

00:00:29: Was haben wir denn letztes Jahr eigentlich alles gemacht?

00:00:32: Die Einnahmen und die Ausgaben.

00:00:36: Die

00:00:36: Belegnummern.

00:00:36: Genau,

00:00:37: die Belegnummern haben sich drastisch.

00:00:39: Ich bin immer wieder davon geflecht, wo wir jetzt eigentlich stehen.

00:00:43: Aber das passiert ja super viel im Hintergrund.

00:00:47: Und das ist viel arbeiten.

00:00:48: Das muss

00:00:48: man einfach davon sagen.

00:00:50: Wir haben uns wirklich groß entwickelt.

00:00:52: Wir sind doch betrankt geworden.

00:00:53: Das sollte man sich immer in Erinnerung rufen und eben auch wirklich Die guten Dinge einfach auch mal feiern.

00:01:00: Also wir sollten jetzt leben, wer weiß, was morgen kommt und auch lieben.

00:01:04: Aber dann starten wir doch

00:01:05: mal.

00:01:06: Na super!

00:01:13: Dein Podcast über Krebs.

00:01:15: Persönlich, ehrlich, voller Hoffnung, Herz und Humor.

00:01:19: Von Betroffenen für Betroffene und Angehörige.

00:01:23: In dieser Folge sprechen wir mit Stefan, einem langjährigen und engen Freund von Anke.

00:01:28: Er war an ihrer Seite, als sie krank wurde und hat diese Zeit nicht nur als Freund miterlebt, sondern auch als Unterstützer für etwas ganz Neues.

00:01:36: Gemeinsam mit Anke und anderen Freunden hat er unseren Verein den Eisvogel mitgegründet.

00:01:42: Heute ist Stefan Kassenwart, Vorstandsmitglied und ganz klar eines der Herzstücke unseres Vereins.

00:01:47: Wir sprechen mit ihnen darüber, wie aus einer schweren Zeit etwas Sinnstiffendes entstanden ist.

00:01:53: was wir gemeinsam erreicht haben und wo der Weg in den nächsten Jahren hingehen könnte.

00:01:58: Und jetzt sagen wir herzlich willkommen Stefan.

00:02:00: Ja, hallo, hallo.

00:02:02: Ganz schön aus Anzerts, ja.

00:02:04: Ihr versucht es schon.

00:02:05: Ja, ja.

00:02:07: Genau, das war da jetzt nicht gleich die Taschentücher brauchen.

00:02:11: Du hast ja was mitgebracht.

00:02:12: Ich habe das mitgebracht.

00:02:13: Erstmal habe ich uns Waffe mitgebracht.

00:02:15: So ein bisschen Nervennahrung hier.

00:02:18: Und dann habe ich so überlegt, ich habe das ja noch nie gemacht.

00:02:23: Also als Einstieg, ich habe hier so ganz viele Karten und wir machen es mal so.

00:02:30: Jeder sucht sich eine Karte auf und dann erklärt er, warum er diese Karte gewählt hat.

00:02:35: Das ist manchmal ganz interessant.

00:02:37: Und wir haben natürlich eine große Herausforderung, weil sie können uns ja nicht sehen, die Hörer.

00:02:41: Wir müssen die Karte natürlich irgendwie beschreiben.

00:02:43: Okay, das ist ja eine schöne Überraschung, hab ich ja mal gespannt.

00:02:46: Okay,

00:02:56: ich hab eine.

00:02:56: Du hast schon eine.

00:02:57: Warte, ich guck jetzt mal.

00:02:59: Sag mal denn hier noch.

00:03:01: Ich hab auch eine.

00:03:05: Supi, wer fängt an?

00:03:06: Soll ich deine Karte beschreiben?

00:03:07: Ja, mach's.

00:03:08: Also, die Karte von Katrin.

00:03:10: Sie ist ja bunt, da sind zwei Schmetterlinge drauf, würd ich sagen.

00:03:14: Also, wirklich sehr bunt, grün, gelb, pink.

00:03:16: Und da ist ein Spruchdorf, da steht drauf, du fühlst es doch auch.

00:03:20: Katrin, war diese Karte.

00:03:22: Also, erst mal fand ich sie so toll, weil sie so schön bunt ist und gute Laune macht.

00:03:26: Und dann fand ich, oder finde ich die Schmetterlinge so süß irgendwie.

00:03:29: Und der Spruch, du fühlst es doch auch, ist vielleicht für mich irgendwie ganz wichtig, weil ich bin jemand, ich denke ja viel nach und möchte aber viel mehr auf meinen Bauch und auf mein Herz hören.

00:03:41: Und ich finde, das ist ein guter Motivationsspruch, einfach mal auf das Gefühl zu hören und nicht auf den Kopf.

00:03:48: Schön.

00:03:49: Sehr

00:03:49: schön.

00:03:50: Und das haben wir angeht, du vielleicht?

00:03:52: Soll ich deine Karte mal

00:03:53: lesen, beschreiben?

00:03:55: Also,

00:03:56: es ist eine dunkelblaue Karte mit zwei Wörtern und das heißt, ich kündige.

00:04:01: Warum hast du dir die

00:04:02: Karte ausgesucht?

00:04:04: Ja, weil ich hab, also es sind wirklich

00:04:09: viele,

00:04:09: aber ich hab wirklich auch hin und her, aber ich dachte so, nein, das ist ja irgendwie für mich auch und auch der Startschuss für den Verein gewesen.

00:04:16: Also ... Wir haben zwar zusammen, zwei Tausend sechzehn, den Verein gegründet, dann durfte ich aber noch sozusagen zwei gesunde Kinder zur Welt kriegen.

00:04:27: Und dann war es wirklich so, dass ich nach der Elternzeit gesagt habe, okay, ich kündige.

00:04:32: Ich kündige meinen Job und ich mach den Verein.

00:04:36: Vollzeit.

00:04:38: Ohne Sicherheitsnetz, sag ich jetzt mal so.

00:04:41: Genau, und deswegen war das für mich irgendwie so gleich ... Das passt.

00:04:45: Ja.

00:04:46: Sehr, sehr gut.

00:04:47: Dann beschreibt doch mal Stephans

00:04:48: Karte.

00:04:49: Also die Karte ist wundervoll.

00:04:52: Also toll designt.

00:04:55: Hinten ist auch ein kleiner Eisvorge drauf.

00:04:56: Ach guck.

00:04:56: Ach guck.

00:04:57: Na, das wäre das Eisvorge-Effort

00:04:58: drauf.

00:05:00: Genau, und das steht drauf.

00:05:02: Liebe jetzt.

00:05:04: Also... Liebe, Lebe, Jetzt.

00:05:06: Liebe, Lebe, Letzt.

00:05:07: Genau.

00:05:07: Gib mal kurz her.

00:05:08: Genau.

00:05:09: Ja, ich finde diese Karte, also eine Karte von unserem Verein muss man jetzt dazu sagen.

00:05:13: Es gibt auch Tassen, glaube ich, dazu.

00:05:14: Das ist der gleiche Spruch drauf.

00:05:16: Das ist so Liebe und Lebe.

00:05:18: Also, dieses Zusammenhang, das hat mich irgendwie doch nicht beeindruckt, aber es hat mich berührt, so muss man es eigentlich

00:05:24: sagen.

00:05:25: Und jetzt, das ist genau das Stichwort.

00:05:27: Also, wir sollten jetzt leben.

00:05:29: Wer weiß, was morgen kommt und auch lieben.

00:05:32: Genau.

00:05:33: Und das ist natürlich toll.

00:05:34: Also eine schöne, tolle Karte habe ich mal einfach weggenommen und habe die bei mir in meine Kartensammlung gepackt.

00:05:39: Im Übrigen diese Karten habe ich einfach aus diesem, gibt es ja in diesen Restaurants oder so, das klingt ja aus.

00:05:44: Also kostenlos sozusagen, also kann man das ganz gut verwenden.

00:05:48: Genau,

00:05:48: aber daher auch so schön, dass du diese Karte ausgewählt hast.

00:05:52: Der Podcast heißt ja auch Lebe jetzt auch.

00:05:55: Das war sofort irgendwie für uns auch klar.

00:05:57: Ja, der muss so heißen.

00:05:58: Der muss so heißen irgendwie.

00:06:00: Ja, von vornherein klar, finde ich

00:06:01: auch.

00:06:02: Aber dann starten wir doch mal.

00:06:03: Na dann los.

00:06:04: So, jetzt geht's

00:06:05: mal ein bisschen ans Eingemachte.

00:06:08: Ihr beiden.

00:06:10: Wir haben ja im Intro schon gesagt, ihr kennt euch schon sehr, sehr lange.

00:06:13: Daher möchte ich doch gerne von euch noch mal wissen, wie habt ihr euch denn kennengelernt, ihr beide?

00:06:22: zwangsläufig, würde ich fast meinen.

00:06:24: Also, naja, es ist ja so.

00:06:26: Ich war in einem so genannten, so einem Spielmannshof.

00:06:34: Und haben dort Musik gemacht.

00:06:35: Also ich habe erstmal Musik gemacht und zwar kleine Trommel gespielt und Schlagzeugen.

00:06:39: Das sind dann so die Instrumente gewesen.

00:06:41: Und ich bin ein bisschen älter als Anke.

00:06:43: Und Anke ist dann auch da zu diesem Verein gekommen und sollte dann Trommeln lernen.

00:06:47: Ja.

00:06:48: Und ich war sozusagen ihr Übungsleiter.

00:06:49: Ja.

00:06:50: Es ist erstaunlich, weil wir sind ja vom Alter nicht so unterschiedlich, aber komischerweise so, wenn jemand zwölf ist und der andere achtzehn

00:06:57: ist, dann wird

00:06:58: es ganz anders.

00:07:00: Aber ich war acht.

00:07:01: Ja, gut, dann war es so.

00:07:02: Aber ich war auch noch relativ jung.

00:07:03: Ich war gertrachtig.

00:07:04: Ich war vierzehn vielleicht, oder fünfzehn.

00:07:07: Und das ist dann mal so ganz komisch.

00:07:08: Man kommt sich dann mal so älter vor.

00:07:10: Du immer die Jüngere, aber eigentlich so, weil jetzt sind wir gar nicht auseinander.

00:07:13: So haben wir uns kennengelernt,

00:07:14: oder?

00:07:15: Hast du noch eine Erinnerung?

00:07:17: Du hast auch eine Erinnerung bestimmt.

00:07:20: Nee, ich war, ja, wir waren genau, ich war acht.

00:07:23: Und wir sind dann ... Das war so ein Angebot, weil in den Schulen, ihr seid in die Schulen gekommen und dann hieß es so, okay ihr könnt jetzt hier mal ausprobieren, ob Trommel, Querflöte, Lyra und dann, ja, sind wir dahin.

00:07:38: Und du solltest Trommel lernen, war das?

00:07:39: Ich sollte Trommel lernen.

00:07:41: Anja, meine Schwester war auch dabei und die hat Flöte gelernt, also Querflöte.

00:07:47: Genau, und ich hab gedacht, ich bin ja supermusikalisch und

00:07:50: hab total gute Rhythmus.

00:07:54: Und so haben wir uns zusammen Musik gemacht, die Aare lang eigentlich.

00:07:58: Obwohl er mich auch dann ab und an mal gerne gegen die ... Wann gekloppt hätte?

00:08:03: Nein, der Yacht.

00:08:05: Anke war nicht einfach, sag ich mal.

00:08:07: Aber gut, nein, aber was schön.

00:08:09: Man muss sagen, es ist auch schon lange her, ich weiß nicht, wie die Jahre gesetzt ist.

00:08:12: Man bekommt einen Schreck, wie die Zeit vergeht.

00:08:14: Dann kam es dann mit der Krebsreaglose und wir haben noch viele andere Sachen zusammen gemacht.

00:08:19: Wie zum Beispiel, wir sind in der Samariton gelaufen.

00:08:22: Das war auch noch vor den Krebs.

00:08:24: Ja, können wir gleich

00:08:25: noch mal sehen, was wir jetzt gerade

00:08:26: noch so beim Kennen lernen.

00:08:27: Aber

00:08:28: das war eigentlich ... Also für mich war es ja so, ich war acht, Anja war zehn, meine Schwester.

00:08:35: Und es war, glaub ich, für meine Eltern, also wir sind ja in Lichtenberg groß geworden und so, es war für meine Eltern auch immer so weg von der Straße damals noch.

00:08:44: Also weg von der Straße, da ist irgendwie ein Verein, Vereinsleben ist gut, man ist irgendwie mit anderen Kindern oder Leuten zu sagen.

00:08:52: Und das muss man wirklich sagen, das war wirklich auch so ... unsere Familie eigentlich.

00:08:56: Wir waren, ihr wart ein bisschen älter, aber alle sozusagen die Älteren haben auf die Jüngeren aufgepasst.

00:09:02: Und man ist dann wirklich auch, ich sag mal neben den Auftritten, haben sich eben Gruppen gebildet.

00:09:10: Also irgendwie waren alle immer miteinander vereint, aber

00:09:13: irgendwie

00:09:14: hat man wirklich auch wirklich die ganze Freizeit miteinander verbracht.

00:09:18: Also in irgendwelchen Teams.

00:09:19: Und dann war es immer, Natürlich für uns Jüngere, Jüngere, total cool, weil wir konnten mit den Größeren dann schon outdoor mitfahren.

00:09:26: Wir konnten länger um, wie die... Man muss auch dazu sagen, unsere Eltern kannten sich auch alle.

00:09:32: Also die Eltern waren alle miteinander um.

00:09:33: Aber schon

00:09:34: eine große Community quasi.

00:09:36: In Verbindung und dementsprechend war das auch nie das Problem, wenn wir gesagt haben, okay, wir wollen jetzt mit Stefan oder mit den anderen um die Häuser ziehen oder weggehen, war für unsere Eltern voll und ganz klar, ob okay geht.

00:09:48: Also wir wissen ihr seid...

00:09:50: Und ich finde auch, und da schleiche ich ein bisschen die Bogen auch jetzt zu den Vereinen wieder, ich glaube, dass diese soziale Gemeinschaften oder, ja, so muss man bezeichnen, ganz, ganz wichtig sind.

00:10:02: Und ich finde, ich hab durch den Verein noch viel fürs Leben gelernt, weil man einfach durch diese Gemeinschaft, man lernt eben auch miteinander umzugehen und auf Menschen zu achten, zum Beispiel.

00:10:11: Absolut,

00:10:12: ja.

00:10:12: Was

00:10:12: in der heutigen Zeit manchmal echt verloren geht, was ich sehr, sehr schade finde.

00:10:17: Und deswegen bin ich auch an dem Verein jetzt zum Beispiel engagiert, weil ich denke, dass es wichtig ist, auch so eine Sache zurückzugeben.

00:10:23: Also das, was man selber auch erhalten hat, einfach auch sagen, jetzt ist eben die Zeit, wo man eben dann das auch wiedergibt, der Gesellschaft wiedergibt oder wie auch immer man das dann nennen will.

00:10:33: Das ist, unter anderem, meine Motivation auch gewesen.

00:10:35: Und da natürlich Weihankern gut kennen und gute Freunde sind.

00:10:39: Aber das finde ich total wichtig.

00:10:40: Und ich glaube, dass es immer wichtiger wird.

00:10:43: Weil wie gesagt so, dass aufeinander achten, nach ich immer wieder echt, echt spielig ist.

00:10:47: Ja, in dieser Einbogen-Gesellschaft.

00:10:49: Die ist ja wie ich geworden ist.

00:10:52: Und man muss eben auch sagen, dadurch, wenn man jetzt auch mal so rückblickend schaut, sind da auch die engsten Freundschaften ja auch die jetzt immer noch bestehen und wie geblieben.

00:11:02: Also das ist jetzt nicht so, wenn du jetzt überlegst zur

00:11:04: Schule

00:11:06: oder so, ja vielleicht ein oder zwei, aber... Man sieht es bei Patrick, wenn er im Verein war, das hält.

00:11:17: Das hält gefühlt länger.

00:11:19: Das sind auch die Sachen, wo ich wahrscheinlich so auftritte, wenn ihr da ... Musik gemacht habt oder im Sportverein sind so Wettkämpfe, das schweißt ja zusammen, ne?

00:11:29: Man muss so zusammen so eine Sache dann irgendwie erleben und durchdehnen miteinander, ne?

00:11:34: Genau, im Übrigen gab es das auch, also es gab richtig Wettkämpfe, also Wertungsmusizieren.

00:11:41: Also Wertungsmusizieren und so, also na klar, das ist natürlich auch manchmal sehr stressig.

00:11:46: Also wir haben da wirklich zu kurz versoben, Wertungsmusizieren, dann sind da auch alles sehr nervös, ja?

00:11:52: Klar, angespannt.

00:11:53: Was ich meine, dann lernt man viel dazu.

00:11:55: Auch fürs Leben am Ende.

00:11:56: Ja,

00:11:58: das war echt schön.

00:12:00: Man ist auch viel rumgekommen.

00:12:01: Also sind wir ja auch.

00:12:03: Du warst immer unterwegs, gerade Wochenende und so.

00:12:07: Und dann war es dann gut ... Und man war für mich dann auch die Zeit ... Ich glaub, in der Teenager-Zeit.

00:12:14: Wo man dann auch den eigenen Kopf hatte.

00:12:17: Und wo ich dann gesagt hab, okay, die Wege trenn ich.

00:12:21: Aber das heißt ja nicht, dass dann die ... die Freundschaften oder die, die sich getrennt hat, sozusagen.

00:12:26: Aber man muss dazu sagen, Stefan ist immer noch aktiv.

00:12:29: Ach, tatsächlich.

00:12:30: Ich glaube nicht,

00:12:31: okay.

00:12:33: Corona hat das auch dazu getan, aber ja.

00:12:39: Was hat denn eure Freundschaft so besonders gemacht?

00:12:42: Oder macht es ja auch immer noch?

00:12:44: Ja, ich glaube, wir können lieber...

00:12:45: Ich

00:12:48: sage es mal zum einen, dass wir jetzt auf alle Fälle immer offen über alle Sachen sprechen konnten.

00:12:55: viel lachen könnten.

00:12:57: Wir können es auch ankeifen und wir können uns auch die Meinung sagen.

00:13:01: Aber ich glaube, es ist immer ganz gut, dass wir trotzdem danach wieder zueinander finden.

00:13:07: Ja, und dass wir da auch ehrlich zueinander sein konnten und sind.

00:13:10: Genau.

00:13:11: Ehrlichkeit auch mal zu sagen, du, jetzt habe ich genug erst mal.

00:13:13: Und auch

00:13:13: nicht böse sein, aufeinander und das auf den anderen eben auf wieder zu achten.

00:13:16: Da sind wir wieder bei dem Thema.

00:13:18: Und auch manchmal auch nicht alle so persönlich nehmen.

00:13:21: Das ist eigentlich eigentlich ganz schön.

00:13:25: Also, und ja, und dass man eben auch, jeder hat ja so sein Leben.

00:13:31: Klar, man macht sich dann irgendwie auch schon Sorgen, aber es ist jetzt nicht so, wir müssen jetzt nicht vierundzwanzig Stunden aufeinander klucken, oder so.

00:13:37: Also, manchmal war es dann so, dass wir eine Phase hatten, da waren wir mehr miteinander zusammen, wo ich jetzt sage ich mal so alleine war oder Single war und in Berlin gewohnt hat und wir ums Eck gewohnt haben, da waren wir viel.

00:13:50: Wir zusammen, gerade natürlich auch wegen der zweiten Sache, die uns verbindet sozusagen mit, oder dritte Sache.

00:13:58: Und dann gab es eben auch Phasen, wo wir uns weniger gesehen haben, aber trotzdem im Wusten.

00:14:02: okay, wir updaten uns regelmäßig und man weiß okay, der andere weiß eben auch... Da kannst du jederzeit anrufen.

00:14:09: Genau, oder?

00:14:10: Ja, einfach.

00:14:11: Vor der Tür stehen wir

00:14:11: unklar.

00:14:12: Die Diagnose hat uns auch ein bisschen zusammenschweißen.

00:14:15: Da setz die mir jetzt in die feinen

00:14:16: Aktivität.

00:14:17: Genau, Stefan, kleine Momente, weil es wäre meine nächste

00:14:19: Frage.

00:14:21: Dann,

00:14:21: äh, genau.

00:14:22: Wie hast du denn eigentlich das Diagnose

00:14:24: erlebt?

00:14:25: Also, hier war dann

00:14:25: auch das Schlüsselmoment

00:14:26: ja dann

00:14:27: auch irgendwie.

00:14:28: Du warst mit in dem Restaurant, oder?

00:14:30: Ich weiß, an den Ort kann ich mich nicht erinnern.

00:14:33: Genau.

00:14:34: Wie du es mir gesagt hast, das ist wahrscheinlich so ein Schockmoment, ausgeblendet, keine Ahnung.

00:14:41: Für mich war es im ersten Moment so unwirklich.

00:14:44: Als ich erst so gedacht habe, okay, Krebs, also jetzt muss man dazu sagen, kommen wir noch aus so einer Generation, da ist Krebs Todesurteil, also muss man einfach so sehen.

00:14:54: Und wenn natürlich die Gnose kommen, man kann eine Erfahrung damit hat, weil natürlich dann wirklich erst mal einen Schock da ist.

00:14:59: Du dachtst, oh, oh, oh, was heißt das erst?

00:15:01: Habe ich damit auch nie beschäftigt.

00:15:03: Und ja, und der erste Gedanke, der mir kam, also war so intuitiv, dass ich gesagt habe, wir haben ja, wie gesagt, sind ja viel gelaufen und alles und habt uns gesagt, na ja, wenn du jetzt in die Therapie nachher gehst, Versuchen wir, so lange aufrecht zu erhalten, was wir eigentlich immer gemacht haben.

00:15:20: Solange es geht, letztendlich.

00:15:22: Das war so meine erste Reaktion, glaube ich, dass ich gesagt habe, lass uns das, wie du es jetzt lebst, versuchen irgendwie, so lange wie möglich, am Leben zu erhalten und nicht zu vernachlässigen.

00:15:33: Das haben wir auch gemacht, glaube ich.

00:15:34: Ich bin die erste Zeit sind wir gelaufen.

00:15:36: Sogar noch gelaufen.

00:15:39: Also, wie gesagt, für mich war es so ein ... unwirklich und auch ein Schockmoment, ne?

00:15:44: Beide Seiten, ja.

00:15:46: Letztendlich.

00:15:48: Genau, also, vielleicht können wir ja auch noch mal vorab, bevor diese Frage kommt, was du ja kurz angesprochen hat.

00:15:55: Und es hat ja noch eine andere Sache miteinander verbunden.

00:15:58: Und zwar das Laufen.

00:16:01: Das war ja auch so gewesen, dass ... Ich bin ja davor vor der Erkrankung, es war ja auch sozusagen schon immer so durch Höhen und Tiefen gegangen auch und hatte ja zum einen auch, ich sag jetzt mal, das eine Tief, so ein bisschen meine erste Ehe, die eigentlich auch nicht sein sollte.

00:16:22: Und da waren wir dann auch... Also, Stefan ist schon länger gelaufen.

00:16:26: Du warst schon aktiv.

00:16:28: Du warst schon sehr viele Jahre aktiv.

00:16:31: Und man hat es natürlich mal so von der Seitenlinie überwachtet.

00:16:34: Und dann habe ich gedacht, super, macht er gut.

00:16:38: Und dann kam auch, glaube ich, so... Der fang ja auch mit Freunden, also mit mehreren irgendwie so.

00:16:44: Dann auch im Winter ins Ausland gefahren ist, um wo ein Halbmarrad mit Tonnen zu laufen.

00:16:51: Einfach, was ich total schön fand.

00:16:53: Das war eben wirklich so einfach mal raus aus den kalten Berlinen und Umfohreien, ins bisschen Wärmere.

00:17:01: Und dann irgendwie noch mal, ich sag jetzt mal, nach dem Frühstück, wenn wir mal schnell so ein, so ein, zweizig Kilometer da runter rennen.

00:17:10: Und dann sind wir mitgeflogen nach Mallorca.

00:17:13: Und ich weiß nicht, ob du alleine gelaufen bist oder ob du mit Tobi wahrscheinlich.

00:17:18: Genau, und sie sind gelaufen und wir standen da schön angefeuert.

00:17:25: Und ich bin mit uns dann noch Kaffee getrunken und die sind auf die gerannt.

00:17:28: Ich war wieder aufgesagt, Mann, und dann kamen wir wirklich auch so ältere, noch ältere.

00:17:31: Da dachte ich, Mensch, wenn die

00:17:32: ist die Luft aber sehr

00:17:36: lang.

00:17:36: Und hab ich irgendwie gesagt, wenn die das schaffen, dann schaff ich das auch.

00:17:40: Dann hatte ich dich dann auch gleich, glaub ich, davor auch, hab ich dann gesagt, du pass auf, wenn du das mit mir machst, dann lauf ich nächstes Jahr mit.

00:17:48: Und dann haben wir angefangen.

00:17:50: Und so ging es mir mit dem Marathon.

00:17:52: Ich stand an der Marathonstrecke.

00:17:54: Da kam der, man sagt immer, der Besenwagen, glaub ich,

00:17:56: als ich dieser Bus fährt, die

00:17:57: Leute

00:17:57: mal

00:17:58: einsammelt.

00:17:59: Und dann, vielleicht nie dieses Bild vergessen, war so ein etwas, vielleicht korpuläntere Frau, lief immer vor den Busen, hat sich mal umgedreht, weil ich immer dachte, jetzt musst du gleich in den Bus, ja.

00:18:08: Und da hast du gedacht, also, wenn du dies kannst, kannst du das auch.

00:18:10: Also, es war so ein Schlüsselartikel.

00:18:13: Und dann bin ich dann auch gleich das Jahr darauf, den Marathon gelaufen zu tun.

00:18:16: Und du ja dann später

00:18:18: mit mir zu tun.

00:18:18: Dann sage ich, okay, dann üben wir jetzt.

00:18:21: Ich kann mich noch daran erinnern.

00:18:23: Immer noch einen Einsatz, immer.

00:18:26: Jetzt sehe ich auch immer sehr gerne.

00:18:27: Okay, wir laufen so, dass wir uns auf alle Fälle locker unterhalten können.

00:18:31: Das fand ich immer ganz gut.

00:18:32: Und wir müssen immer noch gut aussehen.

00:18:35: Genau.

00:18:35: Das habe ich schon mal gesagt.

00:18:36: Also egal, was kommt, wir müssen gut aussehen, mit einem Ziel.

00:18:39: Zeit ist egal.

00:18:40: Zeit ist egal.

00:18:42: Wir kommen an und sehen gut aus, genau.

00:18:44: Das war aber was so.

00:18:45: Da hast du auch immer sehr motiviert.

00:18:47: Also angewulte immer schnell gesagt.

00:18:49: Du wolltest immer schnell sein, ich wollte immer gut aussehen.

00:18:52: Da waren wir uns nicht immer einig.

00:18:54: Aber wir hatten ja genug Zeit, ne?

00:18:55: Vier Stunden und darüber zu diskutieren.

00:18:58: Aber das war ja dann erst mal im Halbmarathon gelaufen und das war ja dann auch so, okay, so üben, so ein bisschen so mit.

00:19:06: Du hattest das dann auch wirklich mit Übungs-, also mit Training fahren, also schon so.

00:19:11: Dann kann ich mich irgendwie auch noch kurz davor, ich weiß gar nicht, ob es vor dem Lauf war, aber dann war es irgendwie auch so, wir müssen jetzt so ein Intervalltraining machen oder

00:19:17: ich gedacht so.

00:19:17: Und

00:19:20: dann sind wir hier an diesem Jarnsportplatz gegangen.

00:19:24: Und ich weiß noch, nach der ersten Runde habe ich schon so, ich sag mal, gehechelt wie so eine Tellerspielerin.

00:19:28: Und ich dachte, was will der jetzt eigentlich?

00:19:30: Und dann habe ich gesagt, nee, das mache ich nicht.

00:19:32: Also dann habe ich dann auch

00:19:33: abgebrochen und gesagt, nee,

00:19:34: das brauche ich nicht.

00:19:35: Und dann bin ich aber ein Jahr später mitgelaufen und das war dann der Startschuss.

00:19:40: Und dann sind wir ja eigentlich, das war dann so das Ritual auch so von den Freunden, dass wir eigentlich jedes Jahr irgendwie, wir waren ja ...

00:19:45: Ja,

00:19:46: der Sabon war gewesen.

00:19:48: Meiter war ja dann auch schon Patrick

00:19:50: dabei.

00:19:51: Also einige Jahre dann zusammen wirklich immer.

00:19:53: Ja, einige Laufreisen gemacht.

00:19:56: Wir

00:19:56: müssen uns jetzt wieder mal

00:19:58: wieder aktivieren.

00:19:58: Das war

00:19:58: alles noch vor der Erkrankung,

00:20:01: ne?

00:20:01: Ja, und wir sind dann auch vor der Erkrankung auch dem Marathon gelaufen.

00:20:05: Genau,

00:20:05: die Einzige.

00:20:06: In Berlin auch, ne?

00:20:07: Genau, in Berlin.

00:20:08: Stefan hat ja schon zehn.

00:20:10: Oder mehr?

00:20:13: Na ja, es ist doch ein guter Ansporn, oder?

00:20:15: Da wieder ein

00:20:16: paar Stunden.

00:20:17: Mit Anzufangen auffangen.

00:20:19: Das war aber auch ... Daran kann ich mich auch noch dran erinnern.

00:20:22: Es war auch eine schöne Situation bei dem Marathon.

00:20:25: Ich weiß, wir sind mit jemand anderem mitgelaufen.

00:20:27: Und die hatte auch so eine Pulsur.

00:20:29: Wir sind ja immer so ein bisschen aus dem Gefühl.

00:20:33: Ich hab's ja von Stefan gelernt.

00:20:34: Also Stefan war nie so, ich mach mir jetzt die Uhr um und gucke jetzt irgendwie, was jetzt mein ... sondern immer so, nee, ich höre auf mein Körper, ich laufe los.

00:20:44: Ich kann mich an diesen Moment dran erinnern.

00:20:46: Wir waren zu dritt, der dritte hatte diese Uhr und hat gesagt, ich laufe nach dieser

00:20:52: Uhr.

00:20:53: Der ist irgendwann vorgerannt, weil wir ... Und irgendwann haben wir den eingut, der war dann total breit.

00:21:00: Es war total so, der war ... Das dachte ich mir so ... bis Kilometer dreißig, konnten wir uns echt gut unterhalten.

00:21:11: Und das fand ich so echt gut, weil ich gedacht habe, ja, es ist schon so symbolisch zu sehen, höre auf deinen Körper.

00:21:18: Ja,

00:21:18: absolut, auf jeden Fall.

00:21:20: Lass dich nicht von was anderen und wie so ein bisschen steuern.

00:21:24: Lass dich nicht anstecken von den anderen, die sehr schnell sind, weil am Ende verlierst du denn dabei.

00:21:31: Und halt aber auch wieder dieses Auseinander achten.

00:21:33: Denn ich meine ... Das kann ja trotzdem sein, Stefan.

00:21:36: Vom Gefühl könnte länger, schneller.

00:21:39: Oder du,

00:21:39: und trotzdem habt ihr dann so aufeinander.

00:21:43: Und sich genau und auf euch geachtet.

00:21:45: Das war aber auch ganz interessant, weil man konnte ja dann irgendwie auch die Zeiten trecken.

00:21:50: Also zumindest ist die Halbmarathon-Zeit und die Endzeit, glaube ich.

00:21:53: Und es war wirklich so erstaunlich, wir hatten wirklich... Also wirklich fast Punktlandung des Doppelte, also die Halbmarathonzeit war sozusagen das Doppelte, die Endzeit.

00:22:02: Also wir waren so in unseren Rhythmus.

00:22:04: Also Rhythmus, wir sind ja Rhythmiker.

00:22:07: Wahrscheinlich hängt es auch damit zusammen.

00:22:09: So ein bisschen wie ein U-Werk, ne?

00:22:13: Aber gut, dass wir auch mit ihnen aufeinander achten.

00:22:15: Ja, finde ich ganz wichtig.

00:22:16: Dass wir immer gesagt haben, die bleibt auch bei dir.

00:22:19: Ich hab den Anker mal unterhalten und gesagt, jetzt kannst du aber mal den Mund halten.

00:22:26: Aber es soll ja auch Spaß machen.

00:22:27: Ja,

00:22:27: oder?

00:22:28: Das ist auf Malta, wo Patrick da mit war.

00:22:32: Es gibt viele Geschichten.

00:22:34: Aber wie gesagt, das ist eben wirklich das Schöne.

00:22:36: Und das ist ja auch das, was uns ja auch noch mit verbunden

00:22:41: hat.

00:22:41: Was euch zusätzlich noch verbindet.

00:22:44: Das ist auch symbolisch dafür.

00:22:46: Wie zeigt irgendwie auch dieses Laufen und Mitten?

00:22:49: Ja,

00:22:49: ja.

00:22:51: Genau.

00:22:51: Und deswegen können wir jetzt sozusagen auch auf

00:22:53: die nächste... Genau, mal ein bisschen zum Verein kommen.

00:22:57: Wie war es denn für dich, als ich mit meiner Idee um die Ecke kam?

00:23:03: Ich möchte jetzt ein Verein gründen.

00:23:05: Warst du sofort dabei?

00:23:07: Was hast du gezögert?

00:23:08: Also

00:23:09: ich war sofort dabei.

00:23:11: Weil, also erst mal aus der Erfahrung, die ich natürlich gemacht habe.

00:23:15: Also ich habe ja in dem Fall schon gesagt, den Spielmann sucht da, weil ich ja auch, habe ich auch fast alle Funktionen mal durchgespielt, vom Vorsitzenden bis Kassenmann und alles.

00:23:26: Und ich weiß halt, wie es geht.

00:23:27: So, und da habe ich gesagt, eigentlich gar nicht schlecht.

00:23:29: Und wir kriegen das auch hin, habe ich gesagt, mit genügend Erfahrungen klappt es auch.

00:23:34: Und fand es eigentlich eine gute Sache, weil, muss ich auch dazu sagen, Weil ich es natürlich auch für dich, Anke natürlich auch gemacht habe.

00:23:43: Weil ich es so gesagt habe, das ist ihr Wunsch.

00:23:45: Und ja, und dann unterstütze ich sie einfach.

00:23:47: Ich habe sie auch als Freund, muss man einfach sagen.

00:23:49: Ja,

00:23:50: ja.

00:23:50: Ohne zu wissen, wie es mal wird.

00:23:52: Und da muss ich erst, ja, kommen wir nachher mal scheißen dazu.

00:23:55: Ja, ja.

00:23:56: Aber es ist ganz interessant, weil du es gerade auch gesagt hast, weil ich dir jetzt ziemlich auch plötzlich über die Frage, wie war der Moment der Entscheidung für Gründen wirklich ein Verein für dich?

00:24:05: Also für mich.

00:24:07: Ja.

00:24:09: Das muss ich auch sagen.

00:24:12: Ich weiß gar nicht, wann ich mit dir ... Ich hab schon immer viel darüber gesprochen.

00:24:18: Dann war ich ja auf Reha gewesen.

00:24:20: Dann hab ich gesagt, okay, jetzt ist jetzt der Platz der Kopf.

00:24:23: Jetzt muss ich irgendwie was tun.

00:24:25: Dann bin ich wirklich zu allen engen Freunden.

00:24:29: Ich hab gesagt, ich brauch sieben Leute.

00:24:31: Wir hatten vorher schon noch mal gesprochen, was ... Weil ich ja wusste, sagt mir immer, du hast mir auch das Buch dann.

00:24:38: Wie man so auf die Beine stellt.

00:24:39: Also man anfängt

00:24:40: ja.

00:24:42: Und dann haben wir gesagt, na gut, okay, dann machen wir jetzt mal hier so ein Brainstorming-Wochenende.

00:24:48: Das war ganz cool, ja.

00:24:50: Und fahren mal in die Uckermarkt im Heuhotel, wo die Mäuse über den Tisch liefen.

00:24:58: Genau, das war ja noch die große Frage, wie der Verein auch heißen soll.

00:25:02: Genau.

00:25:03: Das war Brainstorming, sozusagen.

00:25:05: Das war es im Winter.

00:25:07: Es war warmbas.

00:25:08: Ich

00:25:08: weiß gar nicht.

00:25:10: Jedenfalls haben wir hinten und her überlegt.

00:25:13: Und man hat ganz viele Ideen, aber irgendwie war nichts passendes dabei.

00:25:17: Und irgendwann ziemlich zum Schluss, ne?

00:25:19: Wir sind

00:25:20: durch den Wald gelaufen.

00:25:21: Wir wollten nachmittag irgendwie zum Kuchen essen.

00:25:25: Und dann die eine Seite war auf der einen Seite und hat irgendwie versucht, Papilze zu sammeln, weil andere war da.

00:25:31: Und dann schliegen dann irgendwie von einer Seite zur anderen Seite.

00:25:34: Und welche Krebsbörter.

00:25:36: Krebskarussell.

00:25:37: Super Krebs.

00:25:39: Und dann hat irgendwann einer die Frage stellt, was ist denn der natürliche Gegner des Krebses?

00:25:46: Okay, dann haben wir erst mal kurz nachgeguckt.

00:25:50: Dann kam der Eisvogel dann irgendwann.

00:25:53: Und so ist eigentlich der Eisvogel entstanden am Ende.

00:25:57: Und wenn man sieht, was wir auch daraus gemacht haben.

00:26:00: Allein durch diesen Namen und den ganzen Nestern.

00:26:04: Das findet sich immer wieder.

00:26:05: Das war eine tolle Idee.

00:26:07: Perfekte Name.

00:26:10: Und auch Zufall, ja.

00:26:12: Wenn er die Frage nicht gestellt hätte, warum

00:26:14: ist das so gekommen?

00:26:14: Ja, schon verrückt.

00:26:16: Und auch dieses Blau und so.

00:26:17: Also, es irgendwie passt es.

00:26:19: Ja, und einfach, weil er ja auch so wunderschön ist.

00:26:21: Und das erzählen wir dann auch so gerne, ne?

00:26:23: Dass er ja auch als Glücksbringer die hat.

00:26:25: Und

00:26:26: es

00:26:27: passt perfekt.

00:26:28: Und dann noch

00:26:29: vorher noch keine auf die Idee kommt.

00:26:31: Aber gut.

00:26:31: Manchmal

00:26:31: braucht es erst mal so einen

00:26:33: kleinen

00:26:33: Umweg, seinen

00:26:34: Ausflug.

00:26:39: Was war dir persönlich damals wichtig für den Verein?

00:26:45: Für den Verein?

00:26:48: Na ja, nun ist es ja so.

00:26:51: Mir war wichtig, dass der Verein einfach ein Rechtsbestand hat.

00:26:54: Dass das rechtlich alles in Ordnung läuft, dass er auch mit den Finanzen zusammen ist.

00:26:59: Da bin ich eher der Pragmatische sozusagen.

00:27:03: Weil auch die Frage habe ich mir selber gestellt, wie kann ich mich einbringen in den Verein?

00:27:08: Und man muss auch einst dazu sagen, wir hatten ja ... letztes Jahr, das Patenwochenende, wo natürlich auch viel natürlich mit Angehörigen betroffenen natürlich auch gesprochen wurde.

00:27:16: Und ich habe es so gemerkt, da gibt es eine Grenze für mich tatsächlich, ja, weil vielleicht auch emotional, aber man ist ja immer mit der Krankheit natürlich immer beschäftigt und man macht sich darüber natürlich auch Gedanken.

00:27:29: Bis dahin natürlich, dass man auch vielleicht Menschen nicht helfen kann.

00:27:32: Also es sind natürlich denn so meine Gedanken gewesen.

00:27:35: Ich habe dann auch drüber gesprochen und habe gesagt, ich bringe mich organisatorisch und das alles bringe ich mich gut ein.

00:27:42: Aber ich werde ihn nicht beraten können.

00:27:45: Und das finde ich auch völlig in Ordnung.

00:27:46: Da muss man einfach ehrlich sein und ist ja noch Arbeit so.

00:27:50: Ich glaube, das reicht dann auch.

00:27:53: Also insofern, auch an der Stelle, Hut ab von den Menschen, die das machen.

00:27:59: Man kann sich das nicht vorstellen.

00:28:00: Wenn man selber nicht erkrankt ist, kann man sich gar nicht in die Lage versetzen, würde ich auch nicht tun.

00:28:07: Deswegen ist es für die Menschen, die anderen helfen, für mich ist es, wie gesagt, gut, dass ihr das auch macht

00:28:15: an der Stelle.

00:28:16: Gut, aber du machst es ja auch, das sind ja wichtige.

00:28:18: Posten

00:28:19: sozusagen.

00:28:20: Na ja, das sind so Eckpfeiler, die müssen auch funktionieren.

00:28:22: Auf

00:28:23: jeden Fall.

00:28:23: Ich würde sagen, das ist das Grundgerüst auch.

00:28:26: Vielleicht kannst du ein bisschen erzählen.

00:28:28: Du bist ja Kassenwart im Vorstand des Vereins.

00:28:30: Vielleicht erzählst du noch ein bisschen, was es bedeutet, Kassenwart zu sein.

00:28:34: Ja.

00:28:35: Verantwortung.

00:28:37: Nein, es ist ja so.

00:28:38: Es ist halt beim Vereinsrecht, also wir sind ja Körperschaftssteuer befreit letztendlich.

00:28:42: Das heißt also, die dürfen keine Gewinner wirtschaften.

00:28:44: Also es gibt bestimmte Regeln, die muss man einfach verstehen.

00:28:47: Weil der

00:28:47: Verein ja gemeinnützig

00:28:48: ist, ne?

00:28:48: Genau, den gemeinnützigen Verein.

00:28:50: Und da gibt es verschiedene Bereiche, gibt es ideale Bereiche, wirtschaftliche Bereiche.

00:28:54: Und das muss man entsprechend zuordnen.

00:28:56: Und muss dann eben auch alle drei Jahre gegenüber dem Finanzamt natürlich auch erklären, was wir da tun.

00:29:02: bis hin, dass wir natürlich keine Gewinner wirtschaften können.

00:29:04: Und da haben wir dann immer ganz oft auch die Diskussion.

00:29:09: Das ist natürlich klar wie selber, also manche Leute sind ja so Sparwüchse, sie sagen lieber sparen für schlechte Zeiten, ist natürlich für so ein Gemeinnitz.

00:29:16: im Falle natürlich dafür ist er nicht gedacht.

00:29:19: Muss man einfach so sagen, der soll ja kein Gewinner wirtschaften, sondern eben auch investieren in seine Aufgabe.

00:29:26: Bis hin, es gibt natürlich eine Ausnahme und da geht es um die Rücklagenbühne, was man Rücklage bilden kann.

00:29:32: Die müssen wir jetzt wirklich zweckgebunden sein.

00:29:34: eben wie zum Beispiel unser Eisvogelnest.

00:29:36: Da wissen wir jetzt schon, da kommen Mietkosten und also die laufenden Kosten letztendlich jedes Jahr.

00:29:42: Und da kann man noch Rücklage bilden.

00:29:43: Und dann ist das auch völlig in Ordnung.

00:29:45: Aber eben im Großen und Ganzen.

00:29:46: Und deswegen sage ich immer, ihr kennt mich, dass ich immer sage, so, wir müssen hier auch wieder investieren.

00:29:51: Guck mal, was können wir denn noch schönes tun?

00:29:54: Auch für die Betroffenen oder so.

00:29:57: Und die macht auch nur Menge Aktionen.

00:29:58: Und das ist auch wirklich toll.

00:30:01: Was motiviert dich denn auch immer weiter dabei zu

00:30:04: bleiben?

00:30:07: Gute Frage.

00:30:09: Das ist ja so.

00:30:13: Man sagt ja ganz oft, ich mach das, weil ich Menschen lieb bin oder Menschen helfen will.

00:30:18: Das ist ja meistens so das Argument.

00:30:20: Ich glaube das nur zum Teil.

00:30:21: Ich glaube, dass einem auch selber was bringt.

00:30:25: Meine Motivation, habe ich euch ja von schon erzählt, ist aus der Vergangenheit letztendlich, dass meine Motivation ist, zu sagen, ich möchte das zurückgeben, was ich selber bekommen habe, im anderen Kontext, aber im Prinzip auch.

00:30:37: Und mich persönlich, ich lerne auch viel dazu.

00:30:40: Also man lernt natürlich viele Menschen kennen.

00:30:41: Man beschäftigt sich mit dem Thema Krebs, was und wie ich es von schon gesagt habe, natürlich früher war das Weil es irgendwie mit Tod verbunden, ja.

00:30:48: Und jetzt merkt man schon, ich hab's ja auch gesehen, die Krebsforschung, wie weit es mittlerweile ist.

00:30:54: Das muss kein Todesurteil sein.

00:30:57: Und das sind natürlich, man lernt dann einfach ganz viel dazu.

00:30:59: Und das saug ich auch wie ein Schwamm.

00:31:01: Und wir finden das natürlich toll.

00:31:03: Man lernt auch neue Menschen kennen letztendlich.

00:31:05: Und ja, das bereichert, am Ende bereichert es einen.

00:31:08: Ja, und es ist ja auch viel passiert.

00:31:12: Also ich sag jetzt mal so, man muss ja auch dazu sein.

00:31:16: Wo wir, wo wir den gegründet haben, zwei tausend sechzehn, dann gut, dann waren noch drei Jahre sozusagen erstmal Pause.

00:31:24: Und zwei tausend neunzehn fing es ja dann

00:31:26: an.

00:31:27: Und wenn man, ich sag jetzt mal, wenn man nur mal alleine sieht, so im Jahr Zwei-Tausendneunzehn vielleicht auch die Belege ...

00:31:33: Ja.

00:31:34: ...

00:31:34: im Jahr zweitausendundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:31:55: Nicht erfolgreich geworden, das klingt komisch, aber wir haben uns wirklich groß entwickelt.

00:31:59: Wir sind doch bekannt geworden.

00:32:00: Und das ist natürlich irgendwie schön.

00:32:02: Das hätte ich nicht erwartet, nicht in dieser großen Ordnung.

00:32:05: Und manche auch die Pflanzen.

00:32:07: Ich sehe, was da auch so viele Gelder fließen, was wir auch wieder investieren und so.

00:32:11: Das ist schon eine gute Sache.

00:32:13: Da musste ich nicht so erwartet haben.

00:32:15: Und heißt natürlich auch mehr Arbeit.

00:32:18: Und

00:32:19: Anker hat natürlich recht.

00:32:19: Wir sehen ja immer die Belegnummern, wie viele Belege wir so um Jahr verbuchen.

00:32:23: Das nimmt natürlich extrem zu.

00:32:26: Das ist

00:32:26: auch schön so, ne?

00:32:27: Ja.

00:32:28: Und kam ja irgendwann auch Katrin dazu.

00:32:36: Wie läuft denn die Zusammenarbeit mit uns beiden?

00:32:39: Wie findest du denn das, sozusagen, dass jetzt ... Kannst

00:32:41: du nicht das oder

00:32:42: Katrin?

00:32:42: Nein, nein, nein.

00:32:45: Na super.

00:32:48: Nein, wirklich.

00:32:49: Wir haben uns gleich gut verstanden.

00:32:50: Auf jeden Fall.

00:32:52: Ist ja auch so eine Baufsache, wie du vorhin gesagt hast.

00:32:54: Genau.

00:32:56: Wie versteht man sich?

00:32:59: Gleich aufgenommen.

00:33:00: Ich finde

00:33:00: das auch ein

00:33:01: bisschen wie auch damals beim Verein.

00:33:05: Also, das war ja auch so ... Du nimmst jemanden in die Familie auf.

00:33:10: Genau.

00:33:10: Und dann ist es so, wie als ob sie schon immer da war.

00:33:14: Genau.

00:33:15: Ich

00:33:15: glaub, so ist es ja auch ... bei uns jetzt, bei uns dran gewesen, also wir ergänzen uns ja da total.

00:33:20: Und was noch ganz komisch ist, eigentlich ist es ja so, man macht ja so seine Schublade oft, kennt ihr, man kennt und so, ist evolutionsbedingt auch wichtig, aber das hatte ich bei dir gar nicht, also es war ganz komisch, also irgendwie warst du da und ich habe dich in keine Schublade gespeckt sozusagen und irgendwie passt das, ja.

00:33:39: Fällt mir jetzt da auf.

00:33:40: Ich grad so drüber nachdenken.

00:33:42: Und ich find es auch so ... Na ja, erst mal ganz toll, wie ich auch so aufgenommen wurde.

00:33:46: Und auch so dich als langjährigen Freund und Ratgeber auch so an unserer Seite zu haben.

00:33:53: Ja, ja, total.

00:33:54: Das mach ich auch ab und zu mal, mich bei dir melden kann, wenn ich was auf dem Herzen habe.

00:33:59: Das ist schon echt toll.

00:34:01: Ja.

00:34:02: Ja, das ist eben auch das Schöne.

00:34:03: Das hab ich schon oft gesagt.

00:34:06: Also, was wir auch ... Du hast das Netzwerk, das ist Wahnsinn, wie das gewachsen ist.

00:34:12: Aber auch, und das muss man, wir haben ja wirklich einen guten Freundeskreis, also so, die jetzt auch mit den Vereinen mitgegründet haben, wo du wirklich alles hast.

00:34:21: Also wir haben jetzt, wie wir die Personal sagen, also das Stefan Buchhaltung und wie gesagt eben auch so Excel und alles so.

00:34:29: Wir haben Patrick mit IT.

00:34:33: Wirklich jeder hat ja irgendwie so sein

00:34:34: Geheimnis.

00:34:36: Aber total

00:34:37: hilfreich ist auf jeden Fall.

00:34:39: Ja, weil wir immer jemanden haben, den wir fragen können oder der uns dann

00:34:42: unterstützt.

00:34:44: Genau, aber das grenzt glaube ich schon so ein bisschen.

00:34:47: Was macht uns denn als Team aus, auch im Miteinander?

00:34:52: Na, freie ich dich mal, Katrin.

00:34:54: Also ich

00:34:55: finde, es hat man auch ganz, ganz doll gemerkt, als wir ja letztes Jahr das Tolle Patenwochenenden auf die Beine gestellt haben.

00:35:01: Und ich meine, das war ja, jeder hat ja auch viel zu tun und wir haben uns da so miteinander, also es hat sich alles so gefügt.

00:35:07: Also so Hand in Hand ging das, obwohl wir ja gar nicht so großartig vorher alles richtig durchgeplant haben.

00:35:12: Und das war auch dieses ... auf einander acht geben.

00:35:17: Das

00:35:18: war so ein tolles Erlebnis.

00:35:19: Wir haben es schon geplant.

00:35:21: Ja, natürlich ein bisschen.

00:35:22: Den Rahmen war schon da.

00:35:24: Aber

00:35:24: jetzt nicht jeden Schritt.

00:35:26: Weil wir auch reagieren mussten auf bestimmte Situationen.

00:35:30: Was passiert?

00:35:30: Man weiß man ja manchmal nicht.

00:35:32: Aber das fand ich auch so.

00:35:33: Das war auch wirklich so symbolisch für sozusagen sowieso für uns als Team.

00:35:39: Also dieses Ladenwochenende fand ich auch so krass.

00:35:43: Weil, wie gesagt, wir sind da angekommen.

00:35:45: Und klar, ich glaub, am Anfang waren alle total angespannt.

00:35:48: Und jeder vielleicht auch noch so ein bisschen, ich sag jetzt mal, zickig.

00:35:52: Oder so, jeder hatte seine Emotionen noch so ein bisschen, musste noch ein bisschen ordnen.

00:35:55: Und dann war es aber so, wie auf dem Punkt die Ersten kam.

00:36:00: Und jeder wusste, ich geh da hin, ich geh da hin.

00:36:02: Die hatte seine Aufgabe.

00:36:03: Genau.

00:36:05: Und so hat sich das dann auch die zwei Tage durchgezogen.

00:36:08: Und dann hast du dann irgendwie gesagt, es gab, also es gab null irgendwie.

00:36:11: Ich sag mal so, Stolper oder was aufgefallen ist.

00:36:16: Man hat ja auch gemerkt, wie sie sich bedankt haben, wie toll sie

00:36:19: das waren.

00:36:19: Genau, da sage ich euch, das so blöd das klingt, aber es verbindet natürlich auch.

00:36:24: Die Krankheit verbindet natürlich auch.

00:36:28: Das macht es dann aus.

00:36:29: Wie wir uns die Musik am Anfang verbunden hatten, verbinden die Menschen dann die Diagnose letztendlich.

00:36:37: Und da kommen eben Menschen, unterschiedliche Menschen, treffen da halt aufeinander.

00:36:41: Und das funktioniert denn, ne?

00:36:43: Weil man eben in dem Falle eben an einer Sache arbeitet oder sich mit einer Sache beschäftigt, ja?

00:36:48: Wie ob man oder andere Menschen helfen will oder wie immer, ne?

00:36:51: Und da sind da wieder Berlin.

00:36:53: Genau.

00:36:54: Ja.

00:36:54: Wir sind eigentlich die Zuhörer, was das Patenwohnende ist.

00:36:58: Das können wir doch vielleicht

00:36:59: kurz erklären,

00:37:00: oder?

00:37:01: Ja.

00:37:02: auch als Projekt.

00:37:04: Wir haben

00:37:06: ja mal gesagt, dass wir uns

00:37:07: so

00:37:07: ein sehr vielen Projekte vorstellen.

00:37:09: Und zwar gibt es ja bei uns unser Herzstück einfach die Patenschaften.

00:37:12: Das war ja sozusagen auch der Aufhänger, was mir damals gefehlt hat, dass es niemanden gab, mit dem man sich austauschen konnte.

00:37:19: Und da haben wir, wie gesagt, das Patenschaftsprogramm ins Leben gerufen, dass ehemals betroffene, neu betroffene zur Seite gestellt werden.

00:37:27: Wir matchen sie und wir haben damit angefangen.

00:37:30: Also gleich am Anfang, aber das war eben wir beide.

00:37:33: Genau, wir beide war ja so das erste

00:37:36: Patenpärchen.

00:37:37: Und wir konnten natürlich auch nicht losgehen lassen.

00:37:40: Also wir haben natürlich erst mal alle am Anfang selber

00:37:42: betreut.

00:37:43: Bis wir dann sozusagen letztes Jahr, vierundzwanzig gesagt haben, wir hatten dann eben auch das Glück, dass wir eben dann auch eine Förderung bekommen haben, wo wir dann eben auch Gina beschäftigen konnten für dieses ...

00:37:54: Projekt, genau.

00:37:56: Und dann haben wir das sozusagen nochmal neu aufgesetzt.

00:37:58: Um das auf solide Beine zu stellen, dass wir auch da ein bisschen Hilfe bekommen.

00:38:03: Und das ist schon, also ich kenne es von uns woanders, also es ist schon einmalig.

00:38:07: Und das ist natürlich eine tolle Idee, muss man sagen, eine tolle Idee gehabt an der Stelle.

00:38:12: Und es war so wichtig auch, also weil wir hatten ja mit den Paten vorher Kontakt.

00:38:18: Wir haben uns teilweise ja auch noch nie persönlich gesehen, sondern einfach nur telefonisch.

00:38:24: Und dann kam sie da zu diesen Wochenende und ich glaube alle wussten gar nicht, also es hatten sehr auch gesagt gehabt, wusste keiner so richtig, okay, was passiert jetzt jetzt also.

00:38:32: Und dann war das glaube ich so in den ersten fünf Minuten sofort so, okay, jetzt ist klar.

00:38:39: Die hatten einen Plan.

00:38:44: Wie ausgearbeitet, wie gesagt, ausgearbeitet.

00:38:48: Sie haben ausgesagt, wie professionell.

00:38:49: Wie professionell,

00:38:51: ja, genau.

00:38:51: Es

00:38:51: ging damit zusammen, dass wir Menschen gut agenzt haben.

00:38:56: Der andere konnte das aus dem Beruf heraus.

00:38:58: Das war eine tolle Sache.

00:39:00: Dementsprechend ist es so, dass es auf sicherem Fundament ist.

00:39:05: Wir haben da ein Patenteam in den jeweiligen Erkrankungsgruppen.

00:39:11: Und ... Da gibt es eine Community und wenn eine neue Anfrage reinkommt von einem Betroffenen, packen wir das dann sozusagen da rein und dann werden die miteinander gemetscht und betreut.

00:39:24: Wir machen aber eben weiterhin Schulungen.

00:39:27: Wir werden ja auch dies Jahr, dank Stefan auch mit Unterstützung, dies Jahr in Berlin machen.

00:39:36: Genau.

00:39:36: Und dann können wir jedes Jahr auch die Paten abholen und ihnen auch die Wertschätzung einfach, finde ich, auch zeigen.

00:39:42: Genau.

00:39:43: Die machen das ja alles ehrenamtlich.

00:39:44: Ja.

00:39:45: Und Werkzeuge auch mitgehen.

00:39:46: Also da haben wir auch viel darüber diskutiert.

00:39:48: Also was mache ich in einer Situation?

00:39:51: Das war, glaube ich, nochmal eine gute Erkenntnis für alle.

00:39:55: Wie kann ich in einer bestimmten Situation reagieren und dann auch noch so eine Supervision, also sich auch nochmal gegenseitig austauschen, was passiert ist und was es mit ihnen macht.

00:40:04: Das war eine gute Sache.

00:40:06: Auf jeden Fall ganz wichtig und auch gut, dass wir das so auf die Beine stellen konnten.

00:40:10: Und auch alle mal so ein bisschen hinter die Kulissen gucken konnten.

00:40:14: Was machen wir dann eigentlich so?

00:40:16: Alles noch so neben dem, was halt so im Hintergrund läuft, kriegt man ja gar nicht alles so mit.

00:40:22: Ja, und das ist ja eben... Also, das haben wir ja auch jetzt jetzt gemerkt, also so die letzten Tage und wir auch, also wir haben jetzt ja auch sozusagen Darius, der Neffe von Katrin, der jetzt gerade auch ein Schulpraktikum macht und auch Dana gerade, die auch gerade jetzt sozusagen Praktikum...

00:40:40: während des Studiums

00:40:41: macht, sozusagen, also die Hütte ist voll.

00:40:45: Und dann ist dann eben auch so, dass die auch sagen, krass, was ihr alles macht.

00:40:49: Also wenn sie jetzt auch so wie Dana gestern mit dabei war und sie es dann hören.

00:40:54: Noch mal auch unsere Geschichten auch.

00:40:56: Das wusste ich ja gar nicht so.

00:40:58: Also es ist ja wirklich so viel, was sie dann gar nicht wissen.

00:41:03: Weil wir natürlich auch nicht leider jetzt auch nicht immer da die Kamera raufhalten, was wir vielleicht

00:41:08: und dich ein bisschen mehr machen

00:41:10: wollen.

00:41:11: Aber das passiert ja super viel im Hintergrund.

00:41:15: Und es ist viel arbeiten.

00:41:16: Das muss man einfach

00:41:18: dazu

00:41:18: sagen, jetzt sieht man manchmal gar nicht mehr von außen.

00:41:23: Wir haben ja jetzt schon so ein bisschen zurückgeblickt.

00:41:25: Aber Stefan, was meinst du denn in den letzten Jahren?

00:41:28: Was hat sich denn besonders verändert, wenn man mal zum Anfang guckt und wie es jetzt ist?

00:41:32: Die Einnahmen und die Ausgaben.

00:41:36: Die

00:41:36: Belegnummern.

00:41:37: Genau,

00:41:37: die Belegnummern haben sich drastisch verändert.

00:41:40: Kleinen Moment, das muss mal gut.

00:41:41: Ja, alles gut.

00:41:44: Ich finde, wir sind etwas professioneller geworden, nicht etwas.

00:41:48: Wir sind professioneller geworden.

00:41:50: Das hängt natürlich mit der Masse zusammen.

00:41:53: Ihr habt natürlich angefangen.

00:41:57: Wir haben so viele Anrufe bekommen, als wir mal auf professionelle Füße stellen mussten, was wir getan haben.

00:42:03: Und es läuft ja auch gut.

00:42:04: Da gibt's natürlich die große Entwicklung.

00:42:07: Die wird nicht aufhören.

00:42:09: Wir hoffen mal, dass wir noch mehr Paten gewinnen können.

00:42:14: Leider die Krebserkrankungen kommen auf jeden Fall.

00:42:16: Das ist auch klar.

00:42:19: Genau.

00:42:20: Und das war dann genug Unterstützung bringen können und liefern können.

00:42:23: Und ja, ich denke, dass wir werden wachsen, denke ich mal.

00:42:28: Ja.

00:42:29: Was hat uns dann so gemeinsam getragen in der ganzen Zeit?

00:42:32: Und was war besonders herausfordernd?

00:42:36: Anke, was sagst du?

00:42:38: Also getragen hat uns natürlich erst mal das miteinander, also das, dass wir gut

00:42:43: helfen

00:42:44: wollen.

00:42:44: Auch helfen, dass wir gut miteinander arbeiten können.

00:42:46: Das spielt, glaube ich, eine ganz große Rolle.

00:42:50: Das ist auch die Zusammenarbeit.

00:42:52: Das ist für mich ganz wichtig.

00:42:55: Was war die zweite Frage?

00:42:57: Welche Herausforderung?

00:42:58: Was war besonders herausfordernd?

00:43:00: Ist ja vielleicht für jeden auch verschieden.

00:43:03: Ich habe ja meinen Abend geschlossenen Bereich, den ich ja schon kenne.

00:43:06: Da gibt es dann, wie gesagt, nicht die große Herausforderung, obwohl doch.

00:43:10: Als wir das Finanzamt erklären, war beim ersten Mal schon ein bisschen komisch da.

00:43:15: Wir

00:43:16: sind gut durchgekommen und freue ich mich

00:43:18: auch, dass es gut klappt.

00:43:21: Bei euch mussten wir für euch eine Herausforderung geben.

00:43:24: Also ist natürlich klar, das Wachsen des Vereins, das heißt, es sind noch viel mehr Aufgaben.

00:43:29: Ich glaube, unsere große Herausforderung ist auch wirklich Sachen abzugeben und nicht immer noch, ja, das wollen wir ja irgendwie doch noch selber.

00:43:36: den Gedanken, na ja, ach, eigentlich wollen wir es ja so und so, sondern dann auch mal ein bisschen andere Leute ranlassen und die Verantwortung so ein bisschen abgeben.

00:43:46: Ich glaube, das sind wir auf einem guten Weg auf jeden Fall.

00:43:47: Ja.

00:43:48: Und was ich eben auch fand, was wir aber auch gut geworden sind, aber da ist immer noch Luft nach oben, aber dass wir auch... besser auf uns achten.

00:44:01: Also, ich kann mich daran erinnern, dass wir auch vor zwei, drei Jahren, oder auch schon ein bisschen länger, wo wir uns wirklich gegenseitig angerufen haben und haben gesagt, ich bin total durch.

00:44:11: Ich kann nicht mehr.

00:44:12: Und du hörst auch sagen, wir sind jetzt auch Symptome, wo wir dann wirklich beide schon gesagt haben, wir sind am Limit.

00:44:21: Und ich glaub, da sind wir immer noch nicht perfekt.

00:44:24: Also, was auch gerade so ... War ja jetzt auch gerade wieder sozusagen auch Thema auch mit Patrick zum Beispiel.

00:44:30: Na was ist denn mit Urlaub?

00:44:33: Machst du denn jetzt Urlaub?

00:44:36: Und dann würde ich dann sagen, ja, ich gucke dann mal so, nee, machst du denn richtig Urlaub?

00:44:42: Kleinen Tipp, plant den Urlaub, der hat damit man den auch macht.

00:44:45: Nee, genau.

00:44:47: Das ist ja kein Job.

00:44:48: Das ist ja unsere Herzensangelegenheit.

00:44:50: Und das macht man halt auch dann doch noch mal abends nähen auf der Couch, wo man

00:44:55: eher kann.

00:44:56: Da sage ich, da sage ich aber nur eins, nur wenn es uns gut geht, um die in voller Kraft sind, sozusagen.

00:45:01: Da können wir auch Dinge auf die Beine stellen.

00:45:03: Wenn wir es nicht mehr sind, dann wird es auch nicht.

00:45:05: dass ich immer so denke, okay, dann lieber ein bisschen regenerieren, weil du nützt den Verein am Ende auch nichts, wenn wir dann nicht mehr können.

00:45:12: Das

00:45:13: ist halt auch so ein Weg, dass man da selber so ein bisschen mehr aus

00:45:15: sich achten muss.

00:45:16: Ja,

00:45:17: und ich glaube, das sind wir gut geworden schon.

00:45:20: Also das, was wir wirklich auch sehen und natürlich auch wieder da aufeinander acht geben, ich glaube, das ist schon auch echt gut.

00:45:26: Und herausfordert ist natürlich eben auch immer die Angst.

00:45:31: Das ist vielleicht, jetzt sind wir ja wirklich so, dass die, das ist auch von den Spenden und so, wir sind ja auch Spenden angewiesen, dass wir da wirklich da, ich sag mal so, dass es Steilberg aufging.

00:45:45: Aber da schon auch die Angst, dass es irgendwann vielleicht ...

00:45:47: Du hast eben

00:45:48: keine Garantie, was

00:45:49: ist nächstes Jahr.

00:45:51: Genau.

00:45:51: Und das ist schlecht planbar, ne?

00:45:53: Und durch die Rücklagenbildung können wir das Jahr, das Folgejahr natürlich, ganz gut immer noch sagen, okay, das können wir auf jeden Fall erst mal sicherstellen.

00:46:02: Aber wir müssen jedes Jahr gucken, reicht es oder reicht es nicht.

00:46:06: Ja.

00:46:06: Und ja, also das Recht, wir sind da gerade in einer guten Lage, aber wir haben doch wirklich mittlerweile ... Ich sag jetzt noch mal, Spenden von Privatpersonen sind gestiegen tatsächlich, von Unternehmen wieder gesunken.

00:46:19: Dann gleicht sich wieder aus, dann sind wir auf dem gleichen Level nachher.

00:46:22: Aber dass der Trend so ganz nach oben geht, den sich eben doch nicht so, das pegelt sich so langsam.

00:46:28: Reicht auch, also wenn es ein Pegel ist, gut.

00:46:30: Aber da sind wir wirklich auf die Spenden angewiesen, muss man einfach sagen.

00:46:34: Na ja, und schön wäre natürlich auch, wenn man so was Regemäßiges hätte, weil man genau wüsste, okay, so mit X kommt jeden Monat rein.

00:46:42: Ja, und das ist ja auch dann diese Herausforderung, dann eben auch so, okay, klar, das ist super wichtig.

00:46:50: Das war ja auch eine Zeit lang so.

00:46:52: Aber das hatten wir auch.

00:46:55: Die

00:46:55: Gespräche, dass wir gesagt haben, Mensch, jetzt muss ich mich hier drum kümmern.

00:46:58: dass wir Geld reinbekommen.

00:47:01: Aber eigentlich möchte ich doch anderen Leuten helfen.

00:47:04: Und das ist doch viel wichtiger als eigentlich dieses Fun-Raising.

00:47:09: Aber dieses Fun-Raising gehört ja dazu, um wieder was zurückzugeben.

00:47:13: Und es war dann eine Zeit, ich weiß

00:47:15: auch noch, ne,

00:47:16: vor anderthalb Jahren oder so, da waren wir so im Zwiespalt.

00:47:18: Und dann haben wir immer gesagt ... Mann, jetzt muss ich hier eine Woche wegen unten Spendenantrag und weiß gar nicht, ob wir diese Förderung bekommen.

00:47:28: Aber auf der anderen Seite sind drei Anfragen, die uns viel wichtiger

00:47:32: sind.

00:47:33: Kann ich mich auch daran erinnern?

00:47:34: Die ersten ein, zwei Jahre mussten wir uns erst mal auf finanzielle Füße stellen.

00:47:40: Aber muss ja sein.

00:47:42: Anders funktioniert es nicht, aber das war ja nicht unsere Intention.

00:47:45: Auch das habt ihr recht.

00:47:47: Hätte ich jetzt auch nicht so erwartet.

00:47:49: Es ging gar nicht anders.

00:47:50: Und jetzt haben wir jetzt, Gott sei Dank, den Luxus, was heißt Luxus, aber die Möglichkeit, um uns wieder mehr, um die Erkrankten zu kümmern.

00:48:02: So, dann schauen wir jetzt mal nach vorne.

00:48:05: Ich besitze ja immer schon, dass wir hier und jetzt leben.

00:48:08: Aber

00:48:09: wenn wir jetzt

00:48:10: mal fünf Jahre nach vorne schauen.

00:48:12: Fünf

00:48:12: Jahre.

00:48:13: Wo soll es hingehen?

00:48:15: Fünf Jahresplanen.

00:48:16: Wo siehst du uns?

00:48:18: Also ich sehe, ich habe die Hoffnung, dass wir noch einen zweiten Eisvogel nesten, irgendwo, wo wir ihn gründen.

00:48:24: Als Idee finde ich das gar nicht so schlecht.

00:48:25: Vielleicht auch mal mal in einem anderen

00:48:27: Land

00:48:28: oder so.

00:48:28: Das Land, ja.

00:48:29: Auch noch eine Möglichkeit, dass wir das noch ein bisschen bekannter machen letztendlich.

00:48:35: Und dass der Eisvogel natürlich weiter wächst und dass wir eben auch... mehr Unterstützungsleistungen anbieten können letztendlich.

00:48:43: Wir werden natürlich immer in dem Bereich bleiben, in dem Krebsbereich, mit dem wir uns natürlich auch auseinandersetzen.

00:48:49: Aber wie gesagt, leider ist es ja so, ja, die Erkrankung wird es eben immer geben.

00:48:54: daher und das ist, ja.

00:48:58: Sie werden nicht weniger.

00:49:00: Vielleicht werden sie irgendwann weniger, aber

00:49:01: schon immer.

00:49:02: So der Wunsch, dass sich niemand meldet, weil niemand erkannt ist.

00:49:05: Das wäre natürlich schön, aber

00:49:06: ... Genau, als ich denke, da sehe ich den Verein schon.

00:49:09: Wenn es so weitergeht, wie die letzten Jahre, dann haben wir irgendwann so viele Buchungsbelegejahre.

00:49:16: Das schaff ich auch nicht mehr.

00:49:19: Aber Eisbogenester

00:49:21: gibt es ja schon?

00:49:21: Genau, das können wir vielleicht noch

00:49:24: mal erzählen.

00:49:25: Genau.

00:49:26: Wir fliegen ja schon so ein bisschen vom Potsdam, also wir entfernen uns schon so ein bisschen von Potsdam.

00:49:33: Wir haben ja das Glück, das war ja auch außerhalb des Projekts vom Partnerwochenende, wo wir dann zum Schluss dann nochmal diese Workshops angeboten haben.

00:49:42: Und da gab es dann eben auch die eine Rubrik, weil wir ja auch immer gesagt haben, Mensch, wir würden gerne irgendwie nochmal in anderen Bundesländern auch irgendwie so austauschen, also stellen.

00:49:52: Genau, und da hatten wir ja immer gesagt, okay, wir können es aber nicht... Wir können es nicht noch zusätzlich, wir brauchen Unterstützung.

00:49:58: Wir hatten beim Paten-Wochenende auch gefragt, dann waren gleich alle so.

00:50:06: Das war eine tolle Energieplötzte.

00:50:09: Alle wollten am liebsten sofort anfangen.

00:50:11: Wir hatten diese fünf Gruppen vorgestellt.

00:50:14: Jeder

00:50:15: wusste sofort, ich gehe zur Social Media, ich gehe zur Verwaltung, ich gehe zur Eisbogenester.

00:50:22: Dann hatten sie auch die ... Zeit und sollten sie auch vorstellen.

00:50:26: Das war toll.

00:50:27: Alle hatten schon große Blätter voll geschrieben.

00:50:29: Mit ihren Ideen und so weiter.

00:50:33: Und mittlerweile haben wir das Eisvogelnest in

00:50:38: Hessen und

00:50:39: das Eisvogelnest in Niedersachsen.

00:50:43: Genau.

00:50:43: Falls du Betroffen oder Angehörige bist von Neukämie und Lymphom und aus Hessen oder Niedersachsen kommst, dann melde dich gerne bei uns über unsere Webseite zum Beispiel.

00:50:52: Genau.

00:50:53: Oder auch Berlin-Brandenburg, sind wir ja dann in Potsdam unser erstes Eisvogeln-Nest.

00:50:58: Genau.

00:50:58: Und dann hoffen wir natürlich jetzt eben auch, dass da eben der Eisvogel noch präsenter wird, sondern natürlich dann auch so, dass jeder jedes Nest sozusagen in seiner Region, in seinem Bundesland uns präsentiert.

00:51:10: Ja, und die machen das super.

00:51:12: Schlapp sind erste Treffen und

00:51:14: mal gucken.

00:51:14: Genau.

00:51:17: Also es ist schon echt schön.

00:51:20: Klar, aber es ist auch wieder viel Arbeit für uns im Hintergrund.

00:51:24: Weil wir mussten dann mal natürlich überall mit dabei sein und moderieren und auch organisieren.

00:51:29: Und wir sind natürlich mit drin.

00:51:31: Und das war dann auch so, wo ich dann auch zu dir gesagt habe, warte mal.

00:51:37: Ich weiß jetzt gar nicht mehr, habe ich heute Abend ein Meeting.

00:51:39: Welches Meeting ist es denn?

00:51:41: Ist es jetzt Niedersachsen?

00:51:42: Ist es Hessen?

00:51:43: Oder ist es nochmal, wir haben ja noch andere Projekte eröffnet?

00:51:46: Oder ist es jetzt das?

00:51:49: Okay, ich muss jetzt gar nicht abarbeiten, weil ansonsten verges ich es total.

00:51:53: Also das ist

00:51:54: schon so, war dann auch noch mal ein anderer Druck.

00:51:56: Also finde

00:51:56: ich auch, ja.

00:51:58: Wir wollen das ja alles gar keine Frage, aber das war dann plötzlich auch so.

00:52:02: Alles auf einmal.

00:52:03: Und dann

00:52:04: ihm doch abgeben, ne?

00:52:07: Also, ich glaube, manche Dinge muss man ja erst mal noch begleiten, bis es dann jetzt so langsam auch dann alleine laufen wird.

00:52:14: Ja.

00:52:14: Und das wollten sie ja auch, ne?

00:52:16: Also, sie haben ja auch angefangen.

00:52:17: Also, wir haben

00:52:18: ... Ja, ja, klar.

00:52:19: Und

00:52:20: sie brauchen ja dann letztendlich auch so wie Infomaterial oder Fläher erstellen, ne?

00:52:26: Weil wir dann um wir auch schon, ich sag mal da auch schon ... Professionell schon ein bisschen weiter sind, dass wir sagen, wir haben Stilgeheit.

00:52:33: Das hat

00:52:34: sich auch sehr entwickelt,

00:52:35: wenn man mal guckt.

00:52:36: Zum Anfang auch unsere Karten aussahen, diese Sachen.

00:52:40: Da merkt ich schon, da braucht man irgendein Mensch, der sich damit unabeschäftigt.

00:52:45: Wenn wir wachsen, wachsen natürlich auch die Aufgaben.

00:52:48: Und die Rollen nachher.

00:52:50: Es ist schon interessant.

00:52:53: Es ist im Prinzip schon, ob eine Firma entsteht, keine Ahnung.

00:52:56: Aber es kommt immer ein, zunächst.

00:52:59: Was dann auch notwendig wird, auf einmal, was wir am Anfang nicht auf den Schirm hatten.

00:53:03: Das muss man einfach so sagen.

00:53:06: Daher ist ja eben auch sozusagen die Frage dann auch so, was wünschen wir uns denn alle für den Verein?

00:53:12: Ja,

00:53:15: das

00:53:16: ist eine gute Frage.

00:53:17: Ich

00:53:17: wünsche mir, dass wir alle so in dieser Konstellation das noch jahrelang weitermachen.

00:53:21: Ja, also ich wünsche mir, dass wir gesund bleiben oder gesund werden, das ist das Erste.

00:53:26: Und ich habe auch noch einen Wunsch.

00:53:28: Das ist ja so, es ist ja immer so, also negativ klingt doof, aber ... Ich würde mir wünschen, dass wir auch die Erfolge mal sehen und mal nicht feiern, aber zumindest einfach mal wahrnehmen.

00:53:39: Das merke ich gerade so.

00:53:40: Dass wir uns natürlich viel natürlich immer mit Krankheit beschäftigen und das schwingt dann immer so mit.

00:53:46: Und ich finde irgendwann müssen wir auch mal sagen, ey, das ist eine super Sache.

00:53:49: Lass uns da mal.

00:53:50: zu dem Eisvogelnest nach Niesersachsen fahren und da mal zusammen grillen oder keine Ahnung.

00:53:54: Also jetzt auch alle, die Paten und alle, die da mitmachen.

00:53:59: Ich sag's immer so, Erfolge einfach auf Feierande.

00:54:01: Das machen wir natürlich zu wenig.

00:54:03: Und das ist natürlich immer so, weil das motiviert natürlich dann auch wieder am Ende.

00:54:07: Und das vergisst man leider immer.

00:54:08: Das ist ganz häufig so, dass man die tollen Sachen, die hackt man schnell ab.

00:54:13: Und die schlimmen Sachen, die bleiben dann irgendwie hängen.

00:54:16: Und bei einem ... Bei allen Themen, die wir natürlich auch haben, haben wir auch Erfolge.

00:54:21: Ja, total.

00:54:22: Und die

00:54:23: müssen wir auch wahrnehmen.

00:54:24: Und das sollten wir tun.

00:54:25: Ich glaube, das wäre wichtig für den

00:54:26: Verein.

00:54:26: Aber das stimmt.

00:54:28: Da hast du recht.

00:54:29: Wir haben ja auch... Wir werden uns daran erinnern.

00:54:34: Das ging ja im Jahr zwei Tausend neunzehn, wo ich alleine angefangen habe.

00:54:36: Katrin war ja dann relativ schnell auch mit dabei.

00:54:38: Und dann hatten wir dann auch Star-Social, wo wir dann... ja auch dieses Stipendium bekommen haben, wo wir dann auch Ludwig als Mentor an der Seite gestellt bekommen haben und sind ja unter die besten fünfundzwanzig gekommen.

00:54:51: Und das haben wir total gefeiert.

00:54:53: Total,

00:54:54: weil es in der ersten Erfolg war.

00:54:56: Das war die Bestätigung sozusagen, okay, wir sind auf dem richtigen Weg.

00:55:02: Schade, dass Frau Merkel uns auch nicht die Haare hat.

00:55:04: Das ist wie Corona.

00:55:05: Ja, schon Corona.

00:55:08: Dafür haben wir das Bild

00:55:08: hängen.

00:55:10: Aber das stimmt.

00:55:11: Danach ging es ja dann wirklich auch... Also schon kam ja dann auch Panik.

00:55:15: Es ist viel faszinierter.

00:55:18: Pro Potsdam.

00:55:19: Oder eben auch Deutsche Bahn.

00:55:22: Also da waren ja auch Auszeichnungen.

00:55:23: Dann war das Arrangement.

00:55:25: Genau,

00:55:26: Arrangement und Ehrenarm.

00:55:26: Den Preis haben wir bekommen.

00:55:27: Genau.

00:55:28: Und da waren wir quasi ja auch, ich sag mal, anfangs nicht nur nominiert, aber es war ja schon, ist ja schon eine große Nummer.

00:55:34: Tolle Wertschätzung.

00:55:35: Und dann weiß ich, dann kam das Fernsehen, dann kam die Zeitung.

00:55:41: Und wenn man jetzt mal zurückblickt, wie viele, also wo wir überall schon waren, also jetzt auch, Fernsehen, Zeitung und so.

00:55:48: Und das haben wir dann zum Schluss

00:55:49: so ... Man vergisst das, und es ist ja so ... Ja, was ich auch jetzt im Beruf in diesem Kontext mache, ich auch immer sage, schreib mal alles auf, was es so einfällt, was in den letzten Jahren oder vier Jahren ... Da kriegt man einen Schreck, was da alles für gute, tolle Sachen gelaufen sind und wie viel Arbeit wir auch da mit haben.

00:56:05: Das blendet man meistens aus, aber das sollte man sich immer in Erinnerung rufen und eben auch wirklich die guten Dinge einfach auch mal feiern.

00:56:13: Auf

00:56:13: jeden Fall, ja.

00:56:14: Das klingt aber ... Ich glaube, das ist auch wichtig und motiviert auch.

00:56:17: Die Patenwochenende war natürlich wirklich ein Erfolg.

00:56:20: Die haben es abgehakt nachher.

00:56:21: Die wissen, es war ein toller Erfolg.

00:56:23: Aber zu feiern, das haben so ... die Treffung ist normal.

00:56:27: Aber ich

00:56:27: glaub, das ist auch der Punkt ... Ich glaub, wir feiern das schon.

00:56:34: Aber ich glaub, auch bei uns ist es eben so, wir sind ja jetzt auch nicht die ... Deswegen ist ja auch dieser Schritt mit diesem Podcast so lange gewesen.

00:56:41: Wir sind ja, glaub ich, beide jetzt auch nicht so ... Diejenigen, die gerne vor der Kamera

00:56:48: stehen.

00:56:49: Wenn

00:56:49: es jetzt so nach uns, also wenn es jetzt persönlich auch nach mir gehen würde, wäre ich auch gerne hinter der Bühne und nicht vorne sozusagen.

00:56:59: Und ich glaube, das ist ja dann auch so der Punkt, dass vielleicht auch deswegen will.

00:57:03: Das vielleicht gar nicht so feiern, weil es um uns ging.

00:57:06: Sondern ich glaub, wir feiern dann eher so diese Kleinigkeiten, die sozusagen mit dem Verein und was mit den Betroffenen zu tun hat.

00:57:13: Wie zum Beispiel das Patenwochenende.

00:57:16: Ja, oder tolles Feedback, ne?

00:57:18: Wenn wir jemanden ein superer Paket schicken und da kommt eine ganz rührende Nachricht, das sind so Sachen, die wir dann natürlich echt ... Die möchte

00:57:24: ich auch mal sehen.

00:57:26: Ist ja so, ne?

00:57:26: Ja, natürlich.

00:57:27: Das sollten wir dann vielleicht auch für die Paten oder so, ne?

00:57:30: Noch ein bisschen

00:57:31: transparenter

00:57:32: machen, sagen.

00:57:32: Guck mal, hier gibt es schon tolles Feedback, weil sie brauchen sie ja auch letztendlich, ne?

00:57:37: Ja, stimmt.

00:57:38: Ich wollte es nur sagen, weil ich aus meiner Erfahrung immer weiß, dass das oft vergessen wird.

00:57:42: Und das ist aber nicht auch wichtig, ne?

00:57:44: Genau, wie wir jetzt sprechen, was war das?

00:57:45: dass wir alle schon erreicht haben.

00:57:47: Habt ihr selber gemerkt, was da alles kommt?

00:57:49: Ja, ganz

00:57:51: sprudeln, so die Sachen.

00:57:53: Das habe ich auch mal angesagt.

00:57:55: Was haben wir denn letztes Jahr eigentlich alles gemacht?

00:57:58: Wir müssen uns aufschreiben.

00:57:59: Wir hatten es mal angefangen.

00:58:03: Und das ist schon Wahnsinn, wie lang die Liste ist.

00:58:05: Und es sind ja gar nicht mal immer so große Sachen, sondern wirklich auch diese kleinen Sachen, die aber mehr hingeblieben sind.

00:58:13: So, also.

00:58:21: So, wir haben uns auch noch ein kleines Spiel überlegt, Stefan.

00:58:23: Oh nein.

00:58:26: Die Karten sind weinig.

00:58:26: Wir

00:58:27: nehmen die nicht weg auf die drei.

00:58:31: Genau, wir haben nämlich die Rubrik Schnellfragerunde.

00:58:34: Also bitte nicht nachdenken, einfach auf deinem

00:58:37: Bauch hören.

00:58:37: Auf mein Bauch hören, jetzt

00:58:38: sind wir wieder mit dem Bauch.

00:58:38: Jetzt setz

00:58:39: ich mich mal ganz gerade hin hier so.

00:58:41: Na dann, was muss ich tun?

00:58:43: Drei Worte, die dich beschreiben.

00:58:47: Drei Worte, oh Gott.

00:58:48: Ähm, die mich beschreiben.

00:58:52: Oh, das ist ja schwer.

00:58:53: Nee, das ist ja gar nicht ... Ähm

00:58:56: ... Du musst doch nachdenken.

00:58:57: Bauchmensch?

00:58:58: Ah, ja, ein bisschen ... Doch, wirklich, glaub ich, ein Bauchmensch.

00:59:02: Ähm ... Ich glaube, gerecht ist mal so ein blödes Wort oder so.

00:59:08: Aber, glaub ich so, Gerechtigkeit ist für

00:59:10: mich

00:59:12: ganz, ganz, ganz wichtig.

00:59:14: Und es gibt leider Morte, was nicht immer schön ist, muss ich auch sagen, dass sie erst die anderen helfen und dann ich.

00:59:20: Das ist eigentlich nicht schön.

00:59:22: Und da arbeite ich auch gerade dran.

00:59:24: Aber das beschreibt mich dann eigentlich schon.

00:59:26: Also erst die anderen, dann ich.

00:59:27: Und das ist natürlich für die anderen schön, ja.

00:59:29: Sehr, sehr schön.

00:59:33: Night out oder Couch?

00:59:35: Was ist denn night out?

00:59:37: Als du rausgehst, nachts nebenbei.

00:59:39: Ach so, night out.

00:59:42: Ich hab meinen Englischmodul noch nicht ganz eingeschaltet, okay.

00:59:46: Sag mal noch mal, Nightout oder?

00:59:47: Rauscouch oder Couch?

00:59:50: Couch.

00:59:53: Was gibt dir Kraft?

00:59:56: Was gibt mir Kraft?

00:59:59: Kommunikation, also mit Menschen, sich auszutauschen.

01:00:02: Das gibt mir Kraft, wenn sie dann auch da sind.

01:00:06: Da muss man dazusagen, das ist für mich ganz, ganz wichtig, also der Austausch.

01:00:11: Weit oder Pflicht?

01:00:13: Wahrheit oder Pflichtwahrheit?

01:00:15: Spontan oder geplant?

01:00:18: Oh, geplant.

01:00:19: Okay.

01:00:21: Da habe ich gesagt im Vorfeld, ich weiß die Antwort.

01:00:24: Schokolade oder Gummibärchen?

01:00:25: Gummibärchen.

01:00:27: Ich hätte mal Waffel nehmen

01:00:28: sollen.

01:00:29: Weißt du, warum?

01:00:30: Die Genatine und Gelenke und so.

01:00:33: Ach so.

01:00:34: Das hat dich ein Gerücht,

01:00:35: ja?

01:00:35: Die Bärchen auch gesagt, also daher.

01:00:38: Welches

01:00:39: Buch, Lied oder Film hat dich zuletzt bewegt?

01:00:43: Oh.

01:00:45: Oh, ist das jetzt grad ... Also Buch ist bei mir immer schwierig, obwohl doch ... Kann auch ein Hörbuch sein, ne?

01:00:52: Ja, oder ja.

01:00:53: Ich hab ein ... Es gibt ein Buch, das nennt sich Extracism.

01:00:57: Du weißt nicht, ob dir das schon gehört habt.

01:01:00: Da geht's um Rassismus und was das mit uns als Menschen macht.

01:01:05: Das hat mich sehr bewegt.

01:01:07: Und ich sag euch auch, warum, weil es hat noch so meine Sichtweise noch mal geändert.

01:01:11: Also Dinge, die ich auch selber tue.

01:01:13: noch mal eine Frage zu stellen, warum tue ich das eigentlich?

01:01:16: Also, kann ich auch wirklich empfehlen?

01:01:18: Das bringt noch mal so eine, so eine, so eine, ich sage mal, Bewusstseinsarbeiterung letztendlich.

01:01:24: Und das hat mich doch sehr beeindruckt, weil ich mich auch selber ganz oft erwischt habe bei Dingen, die man so denkt und die man tut und die man fragt, was manchmal gar nicht notwendig ist.

01:01:33: Also, das war so das, was mich als Letztes auch wirklich, wirklich beeindruckt hat und mich heute noch beschäftigt.

01:01:39: Wann hast du's gelesen?

01:01:41: Ich hab's ja gehört, als Hörbuch beim Joggen.

01:01:44: Ich rupfe vor zwei Jahren oder so.

01:01:47: Aber es hängt noch nach,

01:01:48: tatsächlich.

01:01:50: Was bedeutet Lebe jetzt für dich?

01:01:53: Oh, das sind wir mit meiner Karte jetzt.

01:01:57: Genau.

01:01:58: Also, den Moment zu nutzen und ich find ja, den Moment auf wahrzunehmen.

01:02:02: Das ist ja immer so ganz oft so, dass man in seinem Arbeitsalltag, ja, im Routine und immer drinnen ist.

01:02:08: und mal aus der Routine rauszugehen, zu sagen, guck mal, wie schön ist das.

01:02:12: Das find ich wichtig, also die Wahrnehmung letztendlich.

01:02:16: Und ich finde auch, einfach auch mal, Risiko ist das falsche Wort vielleicht dafür, aber einfach auch mal Dinge zu tun.

01:02:27: Nicht immer zu viel darüber nachzudenken, ob es richtig oder falsch.

01:02:29: Einfach

01:02:30: machen.

01:02:32: Wir kennen euch ja auch.

01:02:33: Wir sind ja immer, dass wir viel darüber nachdenken, ob es richtig oder falsch ist.

01:02:37: Ich würde nicht sagen spontan, aber auch manchmal einfach mal machen.

01:02:42: Und nicht immer denken, was könnte morgen passieren.

01:02:44: Weil dann nimmt man sich auch ein bisschen ... Also weniger Angst haben auch, glaube ich.

01:02:48: Das spielt noch eine.

01:02:50: War

01:02:51: eine lange Antwort für den spontanen Ansatz.

01:02:53: Das ist doch toll.

01:02:55: Ganz interessant, dass du uns da ein bisschen in dein Inneres mitnimmst.

01:02:59: Jetzt wollen wir den Spieß mal umdrehen.

01:03:01: Und jetzt kannst du uns was

01:03:02: fragen.

01:03:04: zu verheißen, das war alles.

01:03:05: Deine

01:03:05: Frage zählt, wir antworten.

01:03:08: Deine Frage zählt, wir antworten.

01:03:10: Ähm, ist das jetzt auch, also eine Option oder eine grundsätzliche Frage?

01:03:16: Grundsätzlich.

01:03:16: Grundsätzliche Frage.

01:03:18: Ah, okay.

01:03:19: Passt du von uns?

01:03:20: Passt du nicht, wer ich schon weiß?

01:03:23: Anke, weil die würde ich ja gar nicht mal wissen.

01:03:24: Ähm, ist das, was der Verein jetzt für dich ausmacht, was macht es mit dir?

01:03:31: Also, dass der Verein jetzt so ist, wie er jetzt läuft, ist es das, was du erwartet hattest, als wir den Verein gegründet haben?

01:03:38: Wie ist es?

01:03:41: Also, ich hab's gehofft.

01:03:42: Ja.

01:03:43: Aber nicht gedacht.

01:03:46: Und bin immer wieder davon geflecht, wo wir jetzt eigentlich stehen.

01:03:50: Und dass es das genau ist, was ich wollte.

01:03:53: Toll.

01:03:55: Und wir hatten, also, Patrick und ich sprechen ja auch ziemlich offen und viel darüber.

01:04:01: Und wir haben beide irgendwie auch gesagt, ich meine, Patrick ist jetzt auch noch mal einen anderen beruflichen Weg irgendwie eingeschlagen.

01:04:06: Wir haben auch gesagt, das ist schon krass, jetzt stehen wir hier.

01:04:09: Und wir machen das beide, worauf wir, was uns Spaß macht und was wir lieben.

01:04:15: Und wir können jeden Tag aufstehen und machen das mit so einer Freude und mit so einer Hingabe.

01:04:22: Und können uns total glücklich schätzen, dass wir das dürfen.

01:04:25: Und wir haben eben auch beide gesagt, dass wir hoffen, dass es eben auch wirklich

01:04:31: Weiter

01:04:32: geht.

01:04:33: Teilst du das, Kathrin?

01:04:35: Diese Freude und ... Auf

01:04:36: jeden Fall.

01:04:38: Ich finde, dass der Eisvogel in mein Leben getreten ist, ist ein wunderbares Geschenk.

01:04:43: Ja.

01:04:44: Und dass wir uns, wir haben gestern schon in unserer sehr persönlichen Folge, wir haben uns ja nicht gesucht, wir haben uns halt gefunden.

01:04:52: Und ... Dass es so viele schöne Sachen daraus entstehen.

01:04:57: Dass es so krass wird, hab ich auch nicht erwartet.

01:05:00: Weil ich dachte, ich mach da mal mit.

01:05:02: Da war ich ja quasi noch krank.

01:05:05: Und dann war das aber ganz schnell klar,

01:05:09: dass

01:05:09: das einfach ein Teil meines Lebens wird.

01:05:12: Schönes Teil meines Lebens, ja.

01:05:15: Ja.

01:05:17: Mehr Fragen hab ich jetzt nicht.

01:05:19: Wäre ich bei dem nächsten Podcast?

01:05:20: Mal gucken.

01:05:23: Genau.

01:05:24: Und ich glaub,

01:05:25: dann haben wir's auch schon.

01:05:25: Ja, dann haben wir's schon, ja.

01:05:27: Sieht's

01:05:27: halt um, ja.

01:05:28: Ja, die Zeit ist nicht um.

01:05:29: Wir können

01:05:30: noch ein paar Stunden.

01:05:31: Sie können aber schon nicht.

01:05:32: Ob denn die Zuhörer noch bei uns sind, ja.

01:05:35: Aber, ähm, genau, also wir bedanken dir erst mal ganz herzlich.

01:05:39: Vielen lieben Dank.

01:05:39: Ich danke euch.

01:05:41: Unser

01:05:41: Gast.

01:05:42: Genau, vielleicht.

01:05:44: Sag mal jetzt noch mal so.

01:05:45: Ja, wir machen jetzt noch mal das Auto sozusagen.

01:05:47: Ähm, jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht emotional werde.

01:05:52: Okay.

01:05:54: Lieber Stefan, es bedeutet mir wirklich unglaublich viel, dich heute hier zu haben.

01:05:58: Seit über dreißig Jahren gehen wir ein Stück des Weges gemeinsam.

01:06:01: Und dein Herz, dein Einsatz, dein Durchhaltungsvermögen beeindrucken mich jedes Mal aufs Neue.

01:06:06: Danke, dass du da bist, nicht nur heute, sondern verlässlich überall die Jahre.

01:06:12: Ich bin stolz, dass wir gemeinsam so ein Projekt verwirklichen dürfen.

01:06:16: Lieber Stefan, ich habe fürhin schon kurz erwähnt, also vielen lieben Dank, dass du mich auch so in die Eisfuggefamilie aufgenommen hast.

01:06:24: Ich habe mich gleich super wohl gefühlt und wertgeschätzt.

01:06:27: Also nochmal dafür vielen lieben Dank, dass ich da gleich so an eurer Seite sein durfte.

01:06:33: Und dann euch da draußen, wenn euch diese Folge gefallen hat, teilt sie gern.

01:06:40: Schaut auf unsere Webseite eisfugge.live.

01:06:44: Wir freuen uns, dass ihr dabei wart.

01:06:45: Passt gut auf euch auf und bis zur nächsten Folge von Lebe Jetzt.

01:06:50: Das war Lebe Jetzt, der Podcast vom Eishogel-EV.

01:06:54: Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Unterstützer, ab wie Deutschland GmbH und CoKG, AstraZeneca GmbH, Bristol Myers Squibb sowie an alle, die im Hintergrund mitgewirkt und zum Gelingen beigetragen haben.

01:07:08: Produziert wurde dieser Podcast von Pangram Audio, schön, dass du dabei warst.

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